WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG plant Bar- und Sachkapitalerhöhung

Die WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG (ISIN: DE000A1X3X33) läutet mit einer kombinierten Bar- und Sachkapitalerhöhung die Wiederaufnahme der operativen Geschäftstätigkeit und den Ankauf erster Gewerbeimmobilienportfolios ein. Vorstand und Aufsichtsrat der WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG (WCM AG) hatten gestern beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft aus genehmigtem Kapital um bis zu 14.441.269 Aktien gegen Bareinlage mit Bezugsrecht der Altaktionäre zu erhöhen. Zudem wurde beschlossen, das Grundkapital aus genehmigtem Kapital um weitere 4.900.000 Aktien gegen Sacheinlage unter Ausschluss des Bezugsrechts der Altaktionäre zu erhöhen. Insgesamt erhöht sich das Grundkapital der Gesellschaft somit auf bis zu EUR 33.782.538, eingeteilt in ebenso viele nennwertlose Stückaktien. Der entsprechende Wertpapierprospekt wurde heute von der BaFin gebilligt.

 

Altaktionäre der WCM AG können während der Bezugsfrist vom 10. Dezember 2014 bis zum 23. Dezember 2014 neue Aktien im Verhältnis 1:1 zu einem Bezugspreis von EUR 1,30 beziehen. Dieser Bezugspreis liegt um rd. 30 Prozent unter dem aktuellen Aktienkurs. Ein Überbezug ist möglich.

Ein Bezugsrechtshandel an der Frankfurter Wertpapierbörse ist vom 10. Dezember bis zum 19. Dezember geplant. Während der Bezugsfrist nicht bezogene Aktien sollen im Rahmen einer Privatplatzierung qualifizierten Investoren zum gleichen Preis zur Zeichnung angeboten werden.

 

Die beiden Kapitalmaßnahmen dienen dem Erwerb von vier Gewerbeimmobilien mit einer vermietbaren Fläche von insgesamt rund 90.100 qm und einem Vermietungsstand von 89,7 Prozent (vgl. Ad hoc Mitteilung vom 8.12.2014). Verkäufer der in Bonn, Düsseldorf und Frankfurt am Main befindlichen Objekte sind die GE Real Estate Property GmbH bzw. mit ihr verbundene Gesellschaften, ein Objekt in Bremerhaven wird aus Privatbesitz erworben. Der Gesamtpreis beläuft sich auf EUR 80,9 Mio. Davon werden knapp 60 Prozent durch bereits fest vereinbarte Bankdarlehen finanziert, der restliche Kaufpreis soll maßgeblich mit den Barmitteln aus der Kapitalerhöhung und mit Aktien aus der Sachkapitalerhöhung, die zu EUR 2,70 ausgegeben werden, bezahlt. Die neuen Aktien aus der Sachkapitalerhöhung unterliegen bis Ende 2015 einer Lock up-Periode und können vorher nicht veräußert werden.

 

Stavros Efremidis, Vorstand der WCM AG, hat eine verbindliche Zeichnungszusage für nicht bezogene Aktien im Umfang von bis zu 2,3 Mio. Aktien abgegeben. Dies entspricht rund 16 Prozent der im Rahmen der Kapitalerhöhung angebotenen Aktien. Um der WCM AG entsprechende Planungssicherheit für die Umsetzung der Transaktionen zu verschaffen, haben zudem Altaktionäre umfassende Übernahmeverpflichtungen für Aktien sowie verbindliche Finanzierungszusagen abgegeben. Diese decken zusammen mit den Bankdarlehen den Finanzierungsbedarf der Gesellschaft bezüglich des Immobilienerwerbs vollständig ab.

 

Stavros Efremidis, Vorstand der WCM AG: „Durch die beiden Kapitalmaßnahmen soll unser Unternehmen eine Finanzstruktur erhalten, die es solide für unser operatives Immobiliengeschäft aufstellt. Für die WCM AG beginnt eine neue Phase der Unternehmensgeschichte. Durch die umfassenden Finanzierungszusagen ist die erfolgreiche Umsetzung der ersten Transaktionen bereits gesichert. Ich freue mich über das Vertrauen der Aktionäre, die uns auf unserem Weg begleiten.“